Würzburg

hofkeller-teaser

Die Bahn hatte vor einiger Zeit eine nette Idee (zumindest für alle bis 26 Jahre) und bot in Kooperation mit mydays vier Fahrten für 99 Euro an. Warum die Altersbegrenzung und vor allem warum auf 26 weiß wohl nur die DB selber – aber sei es drum.

Die ersten zwei Fahrten gingen für Hamburg drauf, die letzten beiden hätten wir vor Ablauf der Gültigkeit fast nicht mehr hinbekommen. So lief es auf einen doch eher spontanen Trip nach Würzburg raus, die Stadt des Weines. Mehr zufällig als geplant war an dem Sonntag auch noch die ganze Stadt unterwegs, denn das internationale Straßenmusikfestival wurde ausgetragen.

Würzburger Weinkeller

Interessanter war aber fast der Staatliche Hofkeller Würzburg, welcher unter der Residenz liegt. Für sieben Euro gab es eine sehr angenehme Führung zwischen den Fässern durch inklusive einer kleinen Verkostung.

Laut der Führung ist so ziemlich halb Würzburg unterkellert, schließlich muss der ganze Weißwein ja irgendwo gelagert werden. Die Herstellung läuft auch nicht mehr in den schönen alten Holzfässern, sondern in Edelstahltanks. Klingt mehr industriell als traditionell, doch so sind stabilere Prozesse möglich und der Wein ist heutzutage besser als in den alten Zeiten.

Die alten Holzfässer sind natürlich trotzdem noch da, dienen aber nur der kurzzeitigen Lagerung oder sind komplett leer. Für eine atmosphärische Stimmung sorgen sie aber allemal.