Tesla Model 3 und Model Y als Firmenwagen

Letzte Aktualisierung des Beitrags am 4. April 2022

Vorweg: dieser Beitrag ist für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gedacht, welche sich überlegen, ein (reines) Elektroauto als Firmenwagen zuzulegen.


Aktualisierungen

  • 7. März: Kostensenkung bei Tesla und Erhöhung des pauschalen Auslagenersatzes auf 70,- Euro
  • 20. März: Ergänzende Klärung nachträglicher Kauf von EAP oder FSD(=> möglich)
  • 22. März: gültiger Zeitpunkt zur Berechnung des BLP (es gilt Tag der Erstzulassung)
  • 1. Mai: Aufschlüsselung Kosten Arbeitgeber
  • 7. Mai: kleinere Korrekturen und bessere Erklärung Berechnung Umsatzsteuer für Arbeitgeber
  • 9. Mai: Korrektur Bemessungsgrundlage: abrunden auf volle 100,- Euro
  • 14. Juni: Sprungmarken für Direktverlinkungen (der Beitrag ist inzwischen doch ein wenig lang geworden)
  • 14. Juli: Ergänzung Model Y: wer nur 0,25% geldwerten Vorteil versteuern will, muss weiß nehmen
  • 25. September: Tesla stellt Referral-Programm ein
  • 10. November: dank THG-Quote jährlich 275,- Euro und mehr erhalten »
  • 8. Januar 2022: Beispielrechnung nun mit der 3.000,- Euro Preiserhöhung beim Model 3 und kleinere Aktualisierungen
  • 4. April 2022: neue Preise und verringerte Förderung

 

Den Schritt hin zum reinen Elektroauto konnte ich – dank meines Arbeitgebers – im August 2020 vollziehen und bin seitdem extrem froh und glücklich über die Entscheidung, „umgestiegen“ zu sein.

Während der Recherche-Phase im Juni und Juli 2020 habe ich mich mit diversen Regeln, Gesetzen und Abläufen befasst, da dies nicht nur mein erster Firmenwagen wurde, sondern auch der erste im Unternehmen.

Die Vorteile eines reinen E-Autos als Firmenwagen

  • 0,25% Versteuerung geldwerter Vorteil (statt 1% wie bei Verbrennern) bei E-Autos bis 60.000 Brutto-Listenpreis für den Arbeitnehmer
  • 6.000,- Euro Förderung von der BAFA – nicht nur bei Kauf sondern auch bei Leasing-Verträgen, sofern das Basismodell unter 40.000,- Euro netto kostet (gilt seit April 2022 nicht mehr für Tesla Modelle; wer noch zuvor bestellt hat, erhält aber die 6.000,- Euro Förderung)
  • 5.000,- Euro Förderung von der BAFA, sofern das Basismodell mehr als 40.000,- Euro netto (aktuell bei Model 3 und Model Y der Fall)
  • monatlich bis zu 70 Euro pauschaler Auslagenersatz (bspw. statt Tank- bzw. Ladekarte) vom Arbeitgeber (steuerfrei, Erhöhung von 50 Euro 2020 auf 70 Euro 2021)

Die Idee stand im Raum, nun ging es an’s Eingemachte: wie viel Auto geht, um den Rahmen optimal nutzen zu können? Tesla macht es einen hier leider nicht all zu leicht, aktuell gelten beim Model 3 und Y folgende „Spielregeln“:

  • Förderung durch die BAFA mit 5.000 Euro, da das Tesla Model 3 seit April 2022 mehr als 40.000,- Euro netto kostet: Stand 4. April kostet das günstigste Model 3 44.508,40 Euro netto; das Tesla Model Y 2022 erhält ebenfalls 5.000,- Euro Förderung, da netto mit 50.390,76 Euro gelistet. Wichtig: die 49.990,- Euro (Model 3) bzw. 56.990,- Euro (Model Y) brutto, welche Tesla auf der Website im Konfigurator ausgibt, beinhalten die herstellerseitige Förderung in Höhe von 2.500,- Euro netto!
    Die BAFA listet das Model 3 derzeit noch als „Model 3 2022“ – die Varianten Long Range (größerer Akku und Allrad) oder Perfomance (größerer Akku, Allrad und stärkere E-Motoren) gelten als Zusatzausstattung, welche sich nicht auf die Förderfähigkeit auswirken. Stand 4. April ist das Tesla Model 3 über den 40.000,- Euro netto noch nicht gelistet, folgt aber sicherlich zeitnah.
  • 0,25% bis 60.000 Brutto-Listenpreis (BLP): hier wird es jetzt komplizierter: während für die 5.000 Euro Förderung durch die BAFA der Nettopreis des Basismodells als Grundlage herangezogen werden, gilt für die Versteuerung des geldwerten Vorteils der Brutto-Listenpreis des Autos inklusive Sonderausstattung (Long Range, Anhängerkupplung, EAP, teurere Felgen usw.) zum Zeitpunkt der Erstzulassung, jedoch ohne Zusatzkosten wie Winterreifen, Überführungskosten und Bearbeitungsgebühren.
    Extras wie beispielsweise der „Enhanced Autopilot“ (EAP für derzeit 3.800,- Euro brutto) oder gar das „Volle Potenzial für autonomes Fahren“ (kurz FSD für „Full-Self-Driving“) für derzeit 7.500,- Euro brutto zählen dann nicht zum BLP, wenn das Upgrade explizit nach Kauf-/Leasingabschluss erfolgte (im Idealfall also erst nach der Zulassung). Wird es hingegen gleich bei der Bestellung des Fahrzeugs mit geordert (=> eine Rechnung), zählt es zum BLP. Hier muss man abwägen, was sinnvoller ist, da nachträglich erworbene Upgrades an das Fahrzeug gebunden sind und mit Leasing-Ende auch wieder mit zurück gegeben werden. Das Fahrzeug wird mit diesen Käufen also nachträglich aufgewertet: ob das aber bei Rückgabe auch finanziell honoriert wird, darf bezweifelt werden.
    Wichtig für die korrekte BLP-Berechnung ist aber der Abzug des Umwelt- bzw. Innovationsbonus. Tesla selbst gibt in seinem Konfigurator dazu erst mal keine Informationen und auch die Rechnung später muss nochmal abgeändert werden, bis der tatsächliche BLP feststeht. Daher im Folgenden eine Beispielrechnung.

Brutto-Listenpreis aufgepasst

Nochmal die oben erwähnten Punkte bzgl. Sonderausstattung, nachträglicher Upgrade sowie Zeitpunkt der BLP-Berechnung zusammengefasst:

  • wird das Auto im Konfigurator mit EAP bestellt, zählt dieses zum Bruttolistenpreis
  • wird der EAP nachträglich (im besten Falle nach Zulassung) als Upgrade über die Tesla-App gekauft, zählt es nicht zum BLP
  • ausschlaggebend für den BLP ist laut Gesetz der inländische (= deutsche) Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung: verändert Tesla also ungünstig die Preise (bspw. teurere Farbe), könnte es nachträglich zu einem Problem mit den 0,25% werden, wenn knapp kalkuliert wurde (bspw. ein Model 3 Performance mit aufpreispflichtiger Lackierung). Dieses Risiko ist derzeit durchaus gegeben – Chipmangel, Engpässe in den Lieferketten und hohe Nachfragen lassen die Preise auch bei Tesla aktuell eher konstant oder nach oben schnellen!

Durchhalten, bald ist es geschafft!

Das Model 3 ist auf der Website schnell konfiguriert, jedoch gibt es durch die letzte Preiserhöhung Anfang April 2022 wieder deutlich mehr Stolperfallen. Ein Beispiel:

Screenshot Tesla-Konfigurator mit Preisaufstellung

Nun könnten wir meinen: inkl. Steuern und sogar der Bearbeitungsgebühren ist der Kaufpreis unter 60.000,- Euro – passt. Dem ist aber nicht so, denn der angezeigte Kaufpreis hat nichts mit dem Bruttolistenpreis (BLP) gemein. Denn die Rechnung geht so:

Tesla Model 3 Long Range in silber Netto Brutto (19%)
Model 3 (inkl. Hersteller-Umweltbonus) 42.008,40 € 49.990,- €
Hersteller-seitiger Bonus (verpflichtend für 5.000 Euro BAFA) 2.500,00 € 2.975,- €
Model 3 2022 (ohne Hersteller-Umweltbonus) 44.508,40,- € 52.965,- €
Zusatzausstattung „Maximale Reichweite Dualmotor-Allradantrieb“ 5.882,35 € 7.000,- €
Lackierung 1.008,40 € 1.200,- €
Bruttolistenpreis (BLP) 51.399,00 € 61.165,- €

Hier zeigt sich: obwohl im Tesla-Konfigurator 59.170,- Euro angegeben werden, liegt der BLP über den wichtigen 60.000,- Euro: zwar dürfen die Bearbeitungsgebühren in Höhe von 980,- Euro abgezogen werden (genauso wie Kosten für Winterreifen), der Umweltbonus des Herstellers (also was Tesla auf dem Papier an Rabatt gewährt) muss aber ebenfalls raus. Also minus -2.975,- Euro, das bedeutet 2.975,- Euro oben drauf. Und somit sind es trotz 58.190,- Euro Kaufpreis plötzlich 61.165,- Euro Bruttolistenpreis.

In dieser Konstellation würde der Firmenwagen zwar 5.000,- Euro einmalige Förderprämie von der BAFA erhalten, müsste aber mit 0,5% statt mit 0,25% geldwerten Vorteil versteuert werden, weil der Bruttolistenpreis über 60.000,- Euro liegt.

Im Gegensatz zu den vorherigen Preisen ist das Model 3 mit großem Akku seit April 2022 nur noch mit weißer Lackierung „0,25%-fähig“ – die Variante Perfomance geht sogar nur noch mit 0,5%.

Sonderfall Model Y: nur in weiß unter 60.000,- BLP

Das Model Y gibt es nun seit Anfang September 2021 in Deutschland (Importe aus der Gigafactory Shanghai) und laufen inzwischen auch in Grünheide in Brandenburg vom Band. Zu erkennen sind die deutschen Fabrikate an der VIN, welche mit XP7 beginnen.

Das Model Y gibt es in Deutschland derzeit aber nur als Long Range oder Performance Variante zu bestellen, die Einstiegsversion ist noch nicht erhältlich. Der Nachteil: wer sich ein Model Y als Firmenfahrzeug mit nur 0,25% Versteuerung sichern will, hat Stand heute (4. April 2022) nur eine Möglichkeit: Long Range und in weiß ohne weitere Zusatzausstattung.
Selbst mit einer Lackierung in schwarz (+1.200,- Euro) verwirkt man sich die Möglichkeit auf 0,25% und muss den Firmenwagen mit 0,5% versteuern!

Screenshot Model Y Konfiguration auf tesla.com

Auch hier wieder das gleiche Bild: vermeintlich unter 60.000,- Euro Gesamtkosten, jedoch nicht unter 60.000,- Euro Brutto-Listenpreis! Im Screenshot ist das wichtige Detail rechts unten: „Einschl. 2.500 € Umweltbonus (netto)“. Da das Tesla Model Y nicht unter 40.000,- Euro netto zu haben ist, gibt es von der BAFA keine 6.000,- sondern „nur“ 5.000,- Euro Förderung – entsprechend ist auch der hersteller-seitige Anteil niedriger: 2.500,- Euro netto statt 3.000,- Euro.
Deswegen geht die Rechnung für den korrekten Brutto-Listenpreis für das Tesla Model Y als Firmenfahrzeug so:

Tesla Model Y Long Range in schwarz Netto Brutto (19%)
Model Y 2022 (inkl. Hersteller-Umweltbonus) 47.890,76 56.990,- €
Hersteller-seitiger Bonus (verpflichtend für 5.000 Euro BAFA) 2.500,00 € 2.975,- €
Model Y 2022 (ohne Hersteller-Umweltbonus) 50.390,76 € 59.965,- €
Lackierung 1.008,40 € 1.200,- €
Bruttolistenpreis (BLP) 50.975 € 61.165,-

Wird auf eine kostenpflichtige Lackierung verzichtet und das MY in weiß ohne weitere Extras (also keine Anhängerkupplung, keine größeren Felgen, keine andere Farbe usw.) geordert, beträgt der BLP exakt 59.965,00 € – quasi Punktlandung! Wie bereits oben erwähnt, können Software-Upgrades wie der Enhanced Auto-Pilot auch leicht im Nachgang erworben werden. Dass der Verzicht auf die Traumfarbe beim Model Y durchaus sinnvoll sein kann, zeigt sich beim Vergleich des geldwerten Vorteil.

Auswirkungen der 0,25%-Versteuerung

Wie wirkt sich nun eine 0,25% gegenüber eine 0,5% oder gar 1% Versteuerung aus? Angenommen ein Arbeitnehmer verdient 54.000,- Euro brutto im Jahr, also 4.500 Euro monatlich. Das ergibt regulär ohne Kirche und mit 1,3% Krankenversicherung 2.723,82 Euro netto auf sein Konto (2021).

Mit dem oben zusammengestellten Firmenwagen gelten 50%, also 30.330 Euro Bemessungsgrundlage und es wandern (bei 15km Entfernung zum Wohnort) nur noch 2.570,79 Euro monatlich auf das Konto: 217,18 Euro weniger.

Ändern wir in dem obigen Beispiel die Farbe (rot ist die teuerste Variante) und nehmen schwarz, beträgt der Brutto-Listenpreis des Fahrzeugs nur noch 59.610,- Euro und liegt damit unter den 60.000,-.
Bei selbem Brutto-Gehalt gibt das aber nun 2.679,02 Euro monatlichem Geldeingang und somit nur mehr 108,94 Euro weniger als ohne Auto.

0,5% statt 0,25% bedeuten also in diesem Beispiel allein in einem Jahr mehr als 1.300,- Euro weniger auf’s Konto – nur wegen der höheren Versteuerung des geldwerten Vorteils. Die 660,- Euro „zu viel“ (über 60.000,- Euro BLP) schlagen da also richtig fies zu.

Nicht berücksichtigt in diesem Beispiel: wie der Arbeitgeber den Arbeitnehmer an den Kosten beteiligt – oder umgekehrt, noch die erwähnten 70 Euro pauschalen Auslagenersatz oben drauf gibt. Bei letzterem (wir haben schließlich nette Arbeitgeber!) bekommt der Arbeitnehmer 2.749,02 auf sein Konto und muss damit monatlich gerade mal auf 38,94 Euro vom Netto-Gehalt ohne Firmenwagen verzichten.

Wie wirkt sich eine Konfiguration im Vergleich aus? Beispielrechnung mit einem BLP von 59.770,- Euro:

Posten 0,25% (BEV) 0,5% (PHEV) 1% (ICE)
Bruttolistenpreis 59.770 € 59.770 € 59.770 €
Bemessungsgrundlage (abgerundet!) 14.900,00 € 29.800,00 € 59.700,00 €
Geldwerter Vorteil Privatnutzung 149,00 € 298,00 € 597,00 €
Geldwerter Vorteil Fahrten 0,03% 67,05 € 134,10 € 268,65 €
Geldwerter Vorteil gesamt 216,67 € 433,33 € 865,65 €
Umsatzsteuer auf geldwerten Vorteil 1% (AG) 138,32 € 138,32 € 138,32 €
Gehalt 4.500 Brutto 2.678,72 € 2.573,72 € 2.372,90 €
2.787,96 € (ohne Firmenwagen) – 109,24 € – 214,24 € – 415,07 €

(Umsatzsteuer muss der Arbeitgeber abführen – hier werden keine 0,25% sondern immer die 1% herangezogen, siehe weiter unten). Zur Erklärung:

  • BEV = Battery Electric Vehicle; reines Elektro-Auto ohne Verbrennungsmotor; 0,25% bis 60.000 BLP, darüber 0,5%
  • PHEV = Plugin-Hybrid Electric Vehicle; Plugin-Hybrid aus Elektro mit Verbrenner (Benzin oder Diesel), 0,5%
  • ICE = Internal Combustion Engine; reiner Verbrenner, 1%

109 Euro für das Elektroauto mit BLP unter 60.000 Euro gegenüber 415 Euro bei einem Verbrenner, also über 300 Euro jeden Monat mehr in der Tasche bei gleichem BLP: das ist preislich eine klare Ansage. Also lieber folieren statt andere Lack wählen.

Inzwischen haben auch die Online-Firmenwagenrechner die neuen Regelungen mit 0,25% bei BLP bis 60.000 Euro berücksichtigt (das war im Juli 2020 noch anders).

Kosten für den Arbeitgeber

Mit einem reinen BEV als Firmenwagen unter 60.000 Euro Bruttolistenpreis kommt der Arbeitnehmer also gut weg. Aber wie verhält es sich nun mit den tatsächlichen Kosten für den Arbeitgeber? Hier die wichtigsten Eckpunkte:

  • Beim Geschäftsleasing wird bei der Tesla-Website der Netto-Betrag angegeben, es fehlen also noch die 19% Umsatzsteuer
  • Die Mehrwertsteuer für die Leasingrate kann sich eine Firma (bspw. GmbH) aber wieder holen; durch den Vorsteuerabzug ist die MwSt. ein durchlaufender Posten
  • Die Umsatzsteuer für den geldwerten Vorteil muss jedoch mit den vollen 1% gezahlt werden, in dem Rechenbeispiel oben macht das rund 138,- Euro monatlich aus: zur Berechnung muss der gesamte zu versteuernde geldwerte Vorteil mit 19/119 (19% USt. vom Nettobetrag) berechnet werden: 866,67 € * 19/119 = 138,38 €
  • Versicherungssteuer (für Haftpflicht und Vollkasko) ist ebenfalls nicht abzugsfähig: hier muss also mit den Brutto-Preisen der Versicherung kalkuliert werden, damit die Rechnung am Ende aufgeht
  • Service- und Wartung ist bei Tesla bekanntermaßen sehr überschaubar: wer mit einem großzügigen Puffer planen will, sollte rund 100,- Euro monatlich für Wartung und Reparaturen einplanen. Bei einem Vier-Jahres-Leasing sollte aber bspw. ein Satz Sommer- und Winterreifen halten, HU ist auch nur einmal fällig und Wartung gibt es nicht viel: knapper kalkuliert können also auch 50,- Euro im Monat reichen.
Arbeitgeber-Kosten (Beispiel) Betrag
Leasingrate (netto) 500 €
Wartung und Reparatur 100 €
Versicherung (brutto) 80 €
Umsatzsteuer (1% BLP + 0,03% pro km einfache Wegstrecke zum Arbeitsplatz) 140 €
Ladepauschale* (steuerfrei) 70 €
Kfz-Steuer (10 Jahre steuerfrei bei Zulassung bis Ende 2025) 0 €
Gesamtkosten pro Monat: 890 €

Die Ladepauschale (pauschaler Auslagenersatz) entfällt, wenn bspw. eine Ladekarte zur Verfügung gestellt wird oder verringert sich auf 30,- Euro monatlich, wenn der Arbeitgeber eine Lademöglichkeit zur Verfügung stellt. Das Laden dort ist dafür aber steuerfrei!

Es gilt also für jeden Arbeitnehmer abzuwägen: lohnen sich die 70 Euro oder soll es doch lieber ein eigener Zähler vom Arbeitgeber für Zuhause sein? Bei mir persönlich ist es mit dem pauschalen Auslagenersatz wirtschaftlicher, da wir noch keine firmeneigene Lademöglichkeit haben und ich oft Zuhause lade (was in dem Fall auf meine private Stromrechnung geht).

Knapp 900,- Euro monatlich für ein Auto ist natürlich nicht wenig Geld. Im Gegenzug muss man sich aber immer im Hinterkopf halten: es geht um ein 60.000,- Euro Neuwagen, welcher grundsolide ausgestattet ist (von den Fahrleistungen ganz abgesehen). Selbst wenn der Arbeitgeber nicht alles „selbst zahlt“ und bspw. ein Urlaubs- oder Weihnachtsgeld dafür kürzt oder einige Lohn-Erhöhungen auslässt, geht das zu Lasten des Brutto-Arbeitslohns. Selbst bei einer vollen Anrechnung zahlt der Arbeitnehmer (natürlich abhängig vom gesamten Jahresverdienst) weniger als 500,- Euro monatlich für die gesamte individuelle Mobilität mit einem Tesla Model 3 als Firmenwagen.

275,- Euro pro Jahr für das eigene E-Auto

Falls ich Dir geholfen habe, ein wenig durch den Steuer- und Förder-Dschungel Deutschlands zu kommen und deshalb jetzt ein Tesla kaufst oder least (egal ob privat oder als Firmenwagen), konntest du bis einschließlich 17. September das Referral-Programm dazu verwenden. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle, die mich auf diesem Weg unterstützt haben und viel Spaß mit Euren Freikilometern sowie eurem Auto!

Wer dennoch Danke sagen möchte, kann das THG-Programm von geld-fuer-eauto.de nutzen: die THG-Quote (Treibhausgasminderungs-Quote) bringt aktuell ca. 275,- Euro jährlich ein und die Prämie kann auch an Firmen für ein oder mehrere E-Fahrzeuge ausgezahlt werden.

Du kannst dich registrieren und eine Kopie der Zulassungsbescheinigung Teil I (ehemals Fahrzeugschein) dann hochladen, sobald du dein Auto hast. Bei erfolgreicher Prämien-Auszahlung an dich bekomme ich zusätzlich einen Bonus. Danke für die Unterstützung!

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